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Einen Monat lang Yoga


Meine Erfahrungen mit meiner 30-Tage-Yoga-Challenge

von Jasmin Heinke
29. Juli 2020 um 13:06
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Ich mache bereits seit einigen Jahren in unregelmäßigen Abständen Yoga. Eine 30-Tage-Challenge habe ich bisher allerdings noch nicht gemacht.

Die körperlichen und auch geistigen Übungen sollen die Fitness steigern, die Gesundheit und Konzentration fördern und zu einem besseren Körpergefühl beitragen. Das Schöne am Yoga ist, das es sich für jeden eignet. Es gibt keinen Leistungsdruck. Es gibt nur das, was der Körper schon kann und das, was er eben nicht so gut oder noch nicht so gut draufhat. Denn die Übungen sind so gedacht, dass man mit der Zeit seine Flexibilität steigern kann. Also muss man nicht schon flexibel sein, bevor man mit dem Yoga startet.

Dadurch, dass ich bereits einen angeleiteten Kurs besucht habe, weiß ich bereits ungefähr, worauf ich bei den Übungen achten muss. Für Anfänger gilt immer: Wenn es weh tut oder sich nicht richtig anfühlt, dann sollte man die Übung so nicht ausüben und eine Position einnehmen, die für den Körper angenehm ist.

Deshalb empfehle ich für den Anfang ein Kurs mit Yogalehrer. Dort hat man nochmal jemanden, der nach der Haltung guckt, um Verletzungen vorzubeugen.

Nun aber zu meiner Challenge!

Die ersten Tage meines Trainingsplanes war ich sehr motiviert, glücklich und bin mit Vorfreude auf die Yogamatte gegangen. Nach etwa einer Woche hat sich das bereits ein bisschen geändert. Da ich auch am Wochenende trainiert habe, hatte mein Körper nicht richtig Zeit, sich zu erholen, und ich hatte etwas Muskelkater. Zusätzlich dazu war bei mir im Alltag viel los und so schaffte ich es teilweise erst spät abends auf die Matte. In diesen Situationen habe ich meine Idee mit der Challenge ziemlich verflucht. Aber ich wollte den Plan unbedingt durchziehen.

Zur Mitte der Challenge fühlte ich mich wieder sehr motiviert, vor allem, weil ich einen Unterschied zu spüren begann. Ich hatte weniger Rückenschmerzen vom langen Sitzen und allgemein war ich entspannter und erholter. Im letzten Drittel des Trainingsplans wurde ich sogar etwas melancholisch und wollte nicht, dass es endet. Ich hatte mittlerweile richtig viel Spaß am regelmäßigen Üben, sogar an Tagen, an denen ich vor dem Training nicht so motiviert war.

In den letzten Tagen der Challenge konnte ich immer wieder feststellen, wie gut mir das Training tut. Deswegen habe ich beschlossen, Yoga von jetzt an in meinen Alltag zu integrieren, indem ich einen Kurs besuche und an den anderen Tagen Zuhause trainiere. Diesmal werden ich mir allerdings Pausen nehmen, wenn ich das Gefühl habe, dass ich eine brauche. Denn das Wichtigste ist, auf den eigenen Körper zu hören.

Mein Fazit: Man wird definitiv fitter durch Yoga! Ich habe nach den 30 Tagen gemerkt, dass ich mehr Kraft habe und mich körperlich besser fühle. Also, ich kann es nur empfehlen, sich der Challenge zu stellen. Namaste!

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